Willkommen in der Eifel


Im Bereich der Vulkaneifel sind rund 400 Millionen Jahre Erdgeschichte dokumentiert. Dabei stehen die vulkanischen Ereignisse der letzten 600.000 bis 10.000 Jahre im Vordergrund. Eine nahezu vollständige Schichtenfolge liegt für die Zeit vom Unter- und Mitteldevon vor. Dieser sind jüngere, Schichten aus Sandstein und jüngste vulkanische Aschenablagerungen aufgelagert.

Der höchste Berg der Eifel ist die Hohe Acht mit 746,9 m N.N.

 

Um 1200 vor Chr. dringen die Urnenfelderleute in den Eifelraum ein. Reste ehemaliger Fluchtburgen und zahlreiche Hügelgräber dieses kriegerischen, urkeltischen Stammes zeugen von lebhafter Siedlungstätigkeit keltischer Stämme in der Eifel. 
In diese Zeit fällt auch die erste Besiedlung der inneren Eifel. Merkmal dieser Kulturgruppe der späten Bronzezeit war die Bestattung des Leichenbrandes in Urnen. Auf die Bronzezeit folgt die sogenannte Hallstattzeit. Keltische Fürstengräber belegen, dass sich in dieser Entwicklungsphase eine erste soziale Schichtung in Adel und Volk entwickelte. Getragen wurde diese Kultur von kriegerischen Bauern.
Die größte Kulturleistung dieser Epoche war die Einführung des Eisens als Nutzmetall. Auch in der Töpferei und Keramik haben diese frühen Kelten hohe Meisterleistung entwickelt. Im 4.Jahrhundert v. Chr. beginnt eine Abwanderungsbewegung, die auch die keltischen Stämme im Eifel-Moselraum erfasst. Die Restbevölkerung bildete, mit germanischen Elementen vermischt, den Stamm der Treverer. Im Norden der Eifel lebten die Eburonen.
Beide Stämme wurden bei der Eroberung Galliens durch Julius Cäsar 51 v. Chr. von den Römern unterworfen. Die Kultur der Treverer bestand aus drei sozialen Klassen, dem Adel, der Volksmasse und den Ambacten genannten, rechtlosen Sklaven. Die Treverer siedelten in Einzelgehöften oder in von Cäsar mit "oppida" bezeichneten, stadtähnlichen Festungsanlagen.
Bei den Treverern, von denen man annimmt, dass sie nur die südlichen Randbezirke der Eifel bewohnten, gab es bereits spezialisierte Handwerker und Geldwirtschaft, was Münzfunde aus der vorrömischen Zeit belegen. Die Eburonen, die sich der römischen Besatzung heftig widersetzten, wurden von Cäsar 51 v. Chr. vernichtend geschlagen. Auf ihrem Stammesgebiet siedelte Cäsar die germanischen Ubier an.
Quellen: eigene Recherche zusammengestellt aus verschiedenen Berichten aus dem WWW

 

 

Hier die einzelnen Fundstellenbeschreibungen aus meiner Sicht:

 

Arensberg: Informationen rund um die Fundstelle - zu den Mineralienbildern

Die Fundstelle Arensberg liegt ca. 1 km von Zilsdorf entfernt.

Von außen gesehen konnte man nicht erkennen das hier ein Steinbruch sein sollte, es war nur ein kleiner Hügel (Vulkanschlot) zu erkennen. In den Bruch kam man durch einen kleinen Tunnel (1988). Innen sah der relativ kleine Steinbruch aus als würde man in einem Ofenrohr stehen, in leicht runder Form wurde der Vulkankegel regelrecht ausgehöhlt.

Das hier auftretende Gestein war überwiegend Basalt in dem an manchen Stellen relativ viele Hohlräume vorkommen, die es dann gilt zu untersuchen. Die damals noch großen Brocken wurden als erstes mit einem Vorschlaghammer zerkleinert und dann formatisiert. Alles verdächtige wurde mitgenommen, da viele kleine wasserklare Kristalle nicht immer gleich zu sehen sind.


Abschließend gilt auch hier, immer bei dem Besitzer um Erlaubnis zum Sammeln nachfragen, damit wir Sammler auch in Zukunft noch diese Fundstelle besuchen dürfen. Bitte lassen Sie keinen Müll und vor allem kein Werkzeug liegen, da dieses die Brecheranlage beschädigen könnte.

 

 

Bellerberg: Informationen rund um die Fundstelle - zu den Mineralienbildern

Die Fundstelle war für den normalen Sammler eigentlich immer gesperrt. Wir waren ein paar Mal im Steinbruch, immer mit einer genehmigten Führung. Zu der damaligen Zeit(1988,1990) waren sehr hohe und steile Abbauwände vorhanden, die, befindet man sich in ihrer Nähe sehr gefährlich werden können, daher immer einen Helm tragen.

 

Abschließend gilt auch hier, immer bei dem Besitzer um Erlaubnis zum Sammeln nachfragen, damit wir Sammler auch in Zukunft noch diese Fundstelle besuchen dürfen. Bitte lassen Sie keinen Müll und vor allem kein Werkzeug liegen, da dieses die Brecheranlage beschädigen könnte.

 

 

Berzeliushütte: Informationen rund um die Fundstelle - zu den Mineralienbildern

Hier sammeln wir auf der Berzeliushütte in Stolberg, kurz nach dem Eingang direkt unterhalb der großen Halde(1990). So wie es aussieht ist das der einzige Platz um Schlacken-Neubildung sammeln zu können, da fast die komplette Halde mit so kleinkrieseliger Schlacke überdeckt wurde. Wie mir bekannt ist, hat man diese krieselige Schlacke durch sofortiges abkühlen im Wasserbad erreicht, das spart Platz ist aber für uns Sammler leider nicht mehr brauchbar.

 

Abschließend gilt auch hier, immer bei dem Besitzer um Erlaubnis zum Sammeln nachfragen, damit wir Sammler auch in Zukunft noch diese Fundstelle besuchen dürfen. Bitte lassen Sie keinen Müll liegen.

 

 

Concordiahütte: Informationen rund um die Fundstelle - zu den Mineralienbildern
 

Concordiahütte Eschweiler
Im Jahre 1853 wurde unter federführender Beteiligung des Eschweiler Bergwerksverein die „Gesellschaft Concordia, Eschweiler Verein für Bergbau und Hüttenbetrieb zu Ichenberg bei Eschweiler“ gegründet.
Die Idee dieser Gründung war die Errichtung und den Betrieb eines Hochofenwerkes, um die Abhängigkeit der in den 1840ziger Jahren errichteten Puddel- und Walzwerke des Inde - Reviers von belgischen Roheisenlieferanten zu verringern (das Puddelverfahren ist eine alte Methode der Stahlherstellung, bei der durch Rühren (engl. to puddle) das erhitzte Roheisen veredelt wird.
Jetzt sollten erstmalig die im Inde - Revier lagernden Eisenstein- und Steinkohlevorkommen in modernen Koksöfen verhüttet werden (Koks ist entgaste Steinkohle, der Hüttenkoks ist auch im glühende Zustand fest genug um die Last der Hochofenfüllung zu tragen und auch genügend porig um den Hochofenwind durchzulassen, außerdem erreicht man mit Koks hohe Verbrennungstemperaturen). Vor allem der Kalkstein nördlich und südlich der Steinkohlegrube Zentrum enthielt Eisenerzlagerstätten. Gegen Ende der 1870iger Jahre gerieten die Puddel- und Walzwerke des Inde - Reviers in eine strukturelle Krise. In dem Maße, in dem das Ruhrgebiet mit seiner sich stetig verbessernden Steinkohle- und Roheisenbasis eine stärkere und bessere Schwerindustrie aufbauten, schwanden die Vermarktungschancen der Aachener Eisenindustrie, die trotz des Hochofenwerkes der Concordia AG mit seiner Koksroheisenproduktion weiter auf belgisches Roheisen angewiesen waren. Verlagerungen der Produktionsstandorte in den 1860iger und 1870iger Jahren waren die logische Konsequenz.
Die Concordiahütte arbeitete bis 1941 und wurde dann, wegen Unrentabilität stillgelegt. Zur Hütte gehörte noch ein Steinwerk, welches aus den anfallenden Schlacken Steine für den Straßenbau herstellte, sowie ein Kalkringofen in dem Dolomitkalk gebrannt wurde.

Erzeugnisse eines Hochofens bei der Eisenproduktion:

Das im Hochofen gewonnene Eisen ist stark verunreinigt, es befindet sich noch im rohen Zustand. Man nennt es deshalb Roheisen und hier werden zwei Arten, das graue und weiße Roheisen unterschieden.
Graues Roheisen hat eine graue Bruchfläche. Bei diesem Eisen überwiegt das Silizium. Silizium bewirkt beim Abkühlen, dass sich der Kohlenstoff als Graphit ausscheidet. Graues Roheisen ist spröde und gut giessbar und wird deshalb zu Grauguss verarbeitet.
Weißes Roheisen hat eine weiße strahlige Bruchfläche, bei ihm überwiegt das Mangan. Das weiße Roheisen ist der Ausgangsstoff zur Stahlgewinnung.

Nebenprodukte eines Hochofens sind:

Schlacke, diese besteht vorwiegend aus kieselsauerem Kalk und wird für Bauzwecke (Straßenschotter, Schlackensteine, Schlackenwolle, Portlandzement) verarbeitet, oder aber von Mineraliensammlern wegen den Schlacken-NEUBILDUNGEN (siehe oben) durchsucht.

Gichtgas, es enthält 24% Kohlenoxyd, außerdem Kohlendioxyd, Wasserstoff und Stickstoff. Da dieses Gas brennbar ist wird es zur Erwärmung von Winderhitzern und für sonstige Heizzwecke Bsp. zur Beheizung der Kokskammer verwendet.
zusammengestellt aus verschiedenen Berichten aus dem WWW

Als ich die Fundstelle Concordia-Hütte besuchte gab es noch sehr viel Schlackenmaterial zum durchsuchen. Es standen viele sehr große Schlackenbanken im Gelände aus dehnen man die Stücke heraus klopfen konnte.
Heute (2009) ist diese Fundstelle wie so viele andere auch erloschen, sie wurde Renaturisiert und es kann leider keine Schlacke mehr gefunden werden.

 

Meines Wissens wurde diese Fundstelle wie soviele andere auch - renaturisiert.

 

Emmelberg: Informationen rund um die Fundstelle - zu den Mineralienbildern

Der Emmelberg gehört zum quartären Westeifeler Vulkanismus, und ist der Ausbruchspunkt eines Lavastroms der sich bis Weihersbach hinzieht. Die anschliessenden Bilder stammen aus den Jahren 1994 - 1996.

 

Bekannt ist diese Fundstelle im speziellen durch seine kontaktmetamorph veränderten Sedimentgesteins-Einschlüsse, die eine Reihe seltener und teilweise auch sehr gut ausgebildeter Mineralien enthalten. Diese Einschlüsse können teilweise bis Kopfgröße erreichen, die aber für Mineraliensammler uninteressant sind, da in diesen wegen ihrer Größe keine Mineralien wachsen konnten. Nur in den kleineren Einschlüssen konnten sich durch die heiße Lava beeinflusst typische Mineralien bilden.

 

Nach dem Eingang zum Steinbruch ging es erst einmal den Berg etwas nach unten und dann vor der Brecheranlage links rein. Unmittelbar nach dem Wegende befand sich die Fundstelle des Roedderit, eine eher unscheinbare Stelle, über die wahrscheinlich viele darüber gelaufen sind.

 

Abschließend gilt auch hier, immer bei dem Besitzer um Erlaubnis zum Sammeln nachfragen, damit wir Sammler auch in Zukunft noch diese Fundstelle besuchen dürfen. Bitte lassen Sie keinen Müll und vor allem kein Werkzeug liegen, da dieses die Brecheranlage beschädigen könnte.

 

Mit einer BilderShow können Sie sich die Fundstelle ansehen. Klicken Sie ins Bild und lassen die Show mit dem Pfeil beginnen.

 

Graulai oder Graulei: Informationen rund um die Fundstelle - zu den Mineralienbildern

Steinbruch Graulai, an dieser Stelle gleich am Eingang konnten sehr viele verschiedene und teilweise seltene Mineralien gefunden werden. Heute (2011) ist dieser Bereich komplett abgebaut und verschottert.

 

Hier sind wir an oben beschriebener Stelle gleich am Eingang des Bruches am arbeiten. Als erstes müssen mit dem Vorschlaghammer die grossen Brocken zerlegt werden, danach werden kleinere Stücke mit der Lupe untersucht.

 

Die Graulei hat außer Vulkanschlacken noch weitere vier Lavaströme mit einer Länge bis zu 650 m gefördert. Petrographische Untersuchungen aus dem Jahre 1983 haben sie als Melilith – Nephelinite ausgewiesen. 
Bis vor einigen Jahren war die Graulei eine nur kleine unbedeutsame Schlackengrube mit den üblichen Mineralien. In den letzten Jahren wurde der Gesteinsabbau allerdings stark ausgebaut. Dieser starke Abbau hat zu den heute bekannten zum Teil äußerst seltenen Mineralfunden geführt, die durch die freundliche Sucherlaubnis des Betreibers des Steinbruchs gemacht werden konnten.
Leider hat ein Betreiberwechsel heute aktuell (2004) die Sammeltätigkeit vollständig verboten.

Gute NEUE Nachricht, der alte Besitzer betreibt den Steinbruch wieder und man darf wenn man fragt demnach wieder Mineralien sammeln 06.2005.

 

Abschließend gilt auch hier, immer bei dem Besitzer um Erlaubnis zum Sammeln nachfragen, damit wir Sammler auch in Zukunft noch diese Fundstelle besuchen dürfen. Bitte lassen Sie keinen Müll und vor allem kein Werkzeug liegen, da dieses die Brecheranlage beschädigen könnte.

 

 

Gleeser Felder: Informationen rund um die Fundstelle - zu den Mineralienbildern


Die Gleeser Felder sind eine Lesefundstelle, d.h. die Mineralien werden als Rohmineralien und Splitter auf den umgeackerten Feldern gefunden. Am besten im Herbst bis zum Frühjahr wenn keine Frucht mehr auf den Feldern steht. Die sogenannten Sanadine kann man dann wenn sie rein sind auch schleifen. Die Farbe dieser Sanidine gehen von wasserklar(das ist der überwiedende Teil) bis cognacfarbig.

 

Abschließend gilt auch hier, immer nur auf den abgeerndeten Feldern suchen, damit wir Sammler auch in Zukunft noch diese Fundstellen besuchen dürfen. Bitte lassen Sie keinen Müll und vor allem kein Werkzeug liegen..

 

 

Hannebacher Ley: Informationen rund um die Fundstelle - zu den Mineralienbildern

Die Hannebacher Ley liegt am NW-Rand des quartären Osteifel-Vulkanismus und gehört in die ältere Vulkanphase. Das Alter wird mit 440.000 Jahren angegeben. Die Porosität, d.h. viele Hohlräume oder aber sehr kompakt, ist recht unterschiedlich. Große Bereiche des Vorkommens sind sehr großporig. In diesem Gestein findet man die Mineralien Pyroxen, Leucit, Apatit, Calcit, Perowskit, Magnetit, Melilith, Asphaltit usw. In dem kompakten Gestein, dass hauptsächlich gegenüber des Eingangs zum Steinbruch auf der rechten Seite auftritt, kamen dann die Mineralien Calcit, Hannebachit, Coelestin, Baryt, Gips usw. vor.

 

Steinbruch Hannebacher Ley
Mineraliensammler sind meistens naturverbunden und achten auch auf die am Rande stehenden Schönheiten, wie hier die Orchideen am Eingang zum Steinbruch Hannebacher Ley.

 

Abschließend gilt auch hier, immer bei dem Besitzer um Erlaubnis zum Sammeln nachfragen, damit wir Sammler auch in Zukunft noch diese Fundstelle besuchen dürfen. Bitte lassen Sie keinen Müll und vor allem kein Werkzeug liegen, da dieses die Brecheranlage beschädigen könnte.

 

 

Kall: Informationen rund um die Fundstelle - zu den Mineralienbildern
 

Erzgewinnung und Verhüttung im Raum Mechernich-Kall
Der Bergbau im Bereich Mechernich ist vermutlich schon von den Römern, oder vielleicht sogar noch früher von den Kelten betrieben worden. Der Bergbau wurde damals ausschließlich auf leicht aufbereitbare Erze betrieben. Diese Erze entstanden in Klüften kalkiger Schichten des Oberen Mitteldevons, und in Buntsandsteinschichten.
 

Als ich die Fundstelle, bzw. den Schlackenplatz Kall besuchte wurde gerade auf diesem ein Möbelhaus gebaut. Die Schlacken die man noch finden konnte waren war sehr ergiebig und haben oben beschriebene Mineralien-Neubildungen enthalten, heute ist keine Fundmöglichkeit mehr gegeben.

 

 

Kesseling: Informationen rund um die Fundstelle - zu den Mineralienbildern

Diese Fundstelle befindet sich im Wald und zieht sich über eine größere Fläche den Berg hinauf.

 

Abschließend gilt auch hier, immer bei dem Besitzer um Erlaubnis zum Sammeln nachfragen, damit wir Sammler auch in Zukunft noch diese Fundstelle besuchen dürfen. Bitte lassen Sie keinen Müll und vor allem kein Werkzeug liegen und graben Sie keine großen Löcher und wenn doch dann schütten Sie diese wieder zu damit sich das Wild nicht verletzt. Es sollten auch keine Bäume untergraben werden, eigentlich selbstverständlich passiert aber leider immer wieder, was dann meistens zur Sperrung der Fundstelle führt.

 

 

Liley: Informationen rund um die Fundstelle - zu den Mineralienbildern

Der Steinbruch Liley befindet sich gegenüber der Fundstelle Emmelberg. Als ich diese Fundstelle besuchte befand sie sich schon weit hinten im Berg und konnte von Straße nicht mehr eingesehen werden.

 

Abschließend gilt auch hier, immer bei dem Besitzer um Erlaubnis zum Sammeln nachfragen, damit wir Sammler auch in Zukunft noch diese Fundstelle besuchen dürfen. Bitte lassen Sie keinen Müll und vor allem kein Werkzeug liegen, da dieses die Brecheranlage beschädigen könnte.

 

 

Mendig: Informationen rund um die Fundstelle - zu den Mineralienbildern

Der Fundstelle Mendig ist eine sehr große Bimsgrube, die in zwei Fundstellen unterteilt ist. Der vordere Bereich kann direkt von der vorbeiführenden Autobahn eingesehen werden. Diese Fundstelle ist sehr gefährlich wenn man, und das ist leider keine Seltenheit direkt an den steilen Abbauwänden sucht, da diese ohne Geräuschentwicklung plötzlich abrutschen können.

 

Abschließend gilt auch hier, immer bei dem Besitzer um Erlaubnis zum Sammeln nachfragen, damit wir Sammler auch in Zukunft noch diese Fundstelle besuchen dürfen. Bitte lassen Sie keinen Müll und vor allem kein Werkzeug liegen, da dieses die Brecheranlage beschädigen könnte.

 

 

Münsterbusch: Informationen rund um die Fundstelle - zu den Mineralienbildern
 

Münsterbusch ist ein Stadtteil von Stolberg (Region Aachen), indem die gleichnamige Blei- und Zinkhütte Münsterbusch stand. Das besondere Wahrzeichen dieser Hütte war der hohe Schornstein. Dieser hohe Schornstein hatte in der Bevölkerung den Spitznamen "der lange Hein". Beim Rückbau der Schmelzhütte wurde der lange Hein 1963 gesprengt.
Der Rest der Zinkhütte wurde ebenfalls zurückgebaut und rekultiviert. Die sehr guten Fundmöglichkeiten, die in den Schlacken der Hütte bestanden sind heute (2000) leider nicht mehr (oder nur sehr selten) zugänglich, da die Schlacken-Halde mit Erde überdeckt ist.
 

Als ich die Fundstelle, bzw. den Schlackenplatz Münsterbusch besuchte wurde die Schlackenhalde gerade mit Erde abgedeckt. Die Schlacken die man noch finden konnte waren war sehr ergiebig und haben oben beschriebene Mineralien-Neubildungen enthalten, heute ist keine Fundmöglichkeit mehr gegeben.

 

 

Nickenicher Sattel: Informationen rund um die Fundstelle - zu den Mineralienbildern

Der Steinbruch Nickenicher Sattel ist ein sehr großer Bruch und wird in zwei Fundstellen unterteilt, der eigentliche Nickenicher Sattel und die Fundstelle am Weinberg.

 

Abschließend gilt auch hier, immer bei dem Besitzer um Erlaubnis zum Sammeln nachfragen, damit wir Sammler auch in Zukunft noch diese Fundstelle besuchen dürfen. Bitte lassen Sie keinen Müll und vor allem kein Werkzeug liegen, da dieses die Brecheranlage beschädigen könnte.

 

 

Niveligsberg: Informationen rund um die Fundstelle - zu den Mineralienbildern

Die Fundstelle Niveligsberg ist eine eher kleine Schlackenabbaustelle, direkt in Sichtweite zum Nürburgring gelegen. An einigen Stellen im Bruch konnten damals(1990-1996) sehr gute Mineralien gefunden werden. Heute ist die Fundmöglichkeit gering.

 

Abschließend gilt auch hier, immer bei dem Besitzer um Erlaubnis zum Sammeln nachfragen, damit wir Sammler auch in Zukunft noch diese Fundstelle besuchen dürfen. Bitte lassen Sie keinen Müll und vor allem kein Werkzeug liegen, da dieses die Brecheranlage beschädigen könnte.

 

 

Rothenberg: Informationen rund um die Fundstelle - zu den Mineralienbildern

Die Fundstelle Rothenberg ist ein großer Steinbruch direkt neben der Autobahn. An einigen Stellen im Bruch konnten damals sehr gute Mineralien gefunden werden. Sie ist heute(2015) noch im Abbau und bringt auch immer wieder schöne Mineralien hervor.

 

Abschließend gilt auch hier, immer bei dem Besitzer um Erlaubnis zum Sammeln nachfragen, damit wir Sammler auch in Zukunft noch diese Fundstelle besuchen dürfen. Bitte lassen Sie keinen Müll und vor allem kein Werkzeug liegen, da dieses die Brecheranlage beschädigen könnte.

 

 

Rother Kopf: Informationen rund um die Fundstelle - zu den Mineralienbildern

Die Fundstelle Rother Kopf ist eine mittlere Schlackenabbaustelle, und wurde jahrelang(1995) eher nur sporatisch abgebaut. In letzter Zeit wurden an einigen Stellen im Bruch durch einen aktuellen Abbau(2015) viele sehr gute Mineralien und teilweise sehr seltene Mineralien gefunden.

 

Abschließend gilt auch hier, immer bei dem Besitzer um Erlaubnis zum Sammeln nachfragen, damit wir Sammler auch in Zukunft noch diese Fundstelle besuchen dürfen. Bitte lassen Sie keinen Müll und vor allem kein Werkzeug liegen, da dieses die Brecheranlage beschädigen könnte.

 

 

Schellkopf: Informationen rund um die Fundstelle - zu den Mineralienbildern

Der Schellkopf liegt an der nördlichen Grenze des quartären Vulkanismus des Laacher Seegebietes. Es wird vermutet, dass die Temperatur des aufsteigenden Magmas recht niedrig gewesen sein muss, da der durchbrochene Schiefer keine thermischen Veränderungen zeigt. Lediglich im Phonolith eingeschlossene Schieferstücke sind randlich rot gefrittet. Das Alter des Phonolith am Schellkopf wird nach neuesten Untersuchungen auf ca. 380.000 Jahre berechnet (plus - minus 20.000 Jahre).

Beim Mineralien sammeln sollte man die Beobachtungen von B.Cruse, die über viele Jahre gehen, berücksichtigen. Ich selbst kann diese Beobachtungen nur unterstreichen. In der Regel ist die Farbe des Gesteins leicht grünlich, zeigt sich nun auf einem Phonolithblock ein gelblich – braunes Band, so sollte man das Gestein in diesem Bereich spalten. Fast immer öffnet sich hier das Gestein zu einem Hohlraum, der dann mit Mineralien ausgekleidet sein kann. Auch sollte man darauf achten wenn bis zu 5 cm breite dunkle Bänder das Gestein durchziehen. Auch hier können Hohlräume mit meist Phillipsit und Calcit gefunden werden. Das Arbeiten an den meist größeren Blöcken erfordert schweres Gerät also einen Vorschlaghammer und natürlich eine Schutzbrille.

Der Abbau am Schellkopf wird in ca. 8 Meter hohen Stufen vorgenommen. Das Gestein wird in mehreren Schritten bis auf eine Korngröße von ca. 3 mm zerkleinert und mit der Brohltalbahn, einer Schmalspurbahn abtransportiert und in Brohl am Rhein zum Abtransport zwischen gelagert.

Heute wird das Gestein ausschließlich in der Glasindustrie zur Herstellung von farbigen Gläsern verwendet. Besonders oft findet es für die Herstellung von französischen Champagnerflaschen Verwendung. Wegen des Eisengehalts im Gestein kann es nicht für farblose Gläser verwendet werden.

Der Schellkopf ist die Typ-Lokalität für das Mineral BRENKIT Ca2(F2/Co3),
dessen Name von dem nahe liegenden Ort Brenk abgeleitet wurde.

 

Abschließend gilt auch hier, immer bei dem Besitzer um Erlaubnis zum Sammeln nachfragen, damit wir Sammler auch in Zukunft noch diese Fundstelle besuchen dürfen. Bitte lassen Sie keinen Müll und vor allem kein Werkzeug liegen, da dieses die Brecheranlage beschädigen könnte.

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
Copyright by Manfred Gruber